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Σάββατο 25 Ιανουαρίου 2014

Welt: Der Fluch der Listen


7/1/2013

Gedauert Von Boris Kálnoky und Dimitra Moutzouri

Endlich wollen Griechenlands Steuerfahnder ermitteln – lange hat es

Die Nachricht jagt Schockwellen durch die politische Klasse Griechenlands. Nach einem Zeitungsbericht ermitteln Athener Behörden gegen "einen Parteichef" wegen Verdachts auf Steuerbetrug, die Partei wird nicht genannt. Aber die Ermittlungen gehen offenbar auf die sogenannte Lagarde-Liste zurück. Diese Liste mit 2062 griechischen Bankkunden in der Schweiz war dem früheren Finanzminister Giorgos Papakonstantinou von seiner damaligen französischen Amtskollegin Christine Lagarde überreicht worden. Aber die Liste verschwand, bis sie bei Papakonstantinous Nachfolger Evangelos Venizelos wieder auftauchte. Die Steuerbehörde stellte aber fest, dass die Daten manipuliert worden waren, und erbat eine Kopie des Originals. Bald stand fest: Drei Verwandte von Papakonstantinou, die in der Originalliste auftauchen, fehlen in der griechischen Version. Nun steht der Politiker unter Druck, die Staatsanwaltschaft fordert von den Verwandten eine Erklärung. Nach Angaben der Behörden hat sich inzwischen gegen rund 1000 der mehr als 2000 Namen der Verdacht der Steuerhinterziehung erhärtet.

Und das könnte erst der Anfang sein. Die Regierung besitzt weitere Listen. Zwei kommen aus Deutschland, mit Daten über Luxemburger und Liechtensteiner Bankkunden von CDs, welche die deutschen Behörden gekauft hatten. Beide Listen enthalten zusammen rund 4500 Namen. Aber bis heute ist kein konkreter Fall bekannt, in dem die Steuerbehörde gegen einen der Namen auf diesen Listen ermittelt hätte. Aus London kamen dazu noch Daten von 600 Griechen, die in Großbritannien Immobilien für mehr als eine Milliarde Euro erwarben, und aus Holland die Namen von rund 100 Yacht-Eigentümern, die je zwischen 500.000 und vier Millionen Euro für ihre Schiffe zahlten, sie aber nie der Steuerbehörde meldeten.

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