Τρίτη 3 Ιουνίου 2014

Eon will aus Pipeline-Projekt aussteigen


3/6/2014

Eon zieht sich offenbar aus einem internationalen Pipelineprojekt zurück, das Europa unabhängiger von russischem Gas machen könnte. Auch andere Unternehmen scheinen trotz der Ukrainekrise skeptisch gegenüber dem Projekt.

Der Versorger Eon will der aserbaidschanischen Energiegesellschaft Socar zufolge dem Pipeline-Projekt TAP den Rücken kehren. Neben Eon wolle sich auch der französische Total -Konzern zurückziehen, sagte ein Socar-Vertreter am Dienstag in Baku. Gründe nannte er nicht. Mit Hilfe der TAP-Pipeline soll Europa unabhängiger von russischem Erdgas werden.

Der deutsche Energieriese hielt sich bedeckt. Eon überprüfe laufend strategische Optionen auch für sein Pipeline-Geschäft, erklärte ein Eon-Sprecher. Eine solche Prüfung könne dazu führen, dass Eon eine Trennung von einzelnen Geschäften erwäge - oder auch nicht.

Über die Pipeline TAP soll nach früheren Angaben des britischen Energieriesen BP ab 2019 Gas aus Aserbaidschan über Griechenland und Albanien nach Süditalien fließen. Durch die Röhre sollen pro Jahr rund zehn Milliarden Kubikmeter Gas nach Süditalien gelangen - das entspricht etwa dem jährlichen Verbrauch Polens. An dem Projekt ist neben BP und Socar auch die norwegische Statoil beteiligt.

Eon bezieht einen großen Teil seines Erdgases aus Russland und ist auch an der Ostsee-Pipeline beteiligt.

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